Forschungen mit menschlichen Embryonen in islamischen Staaten

Inhalt: Die rechtliche Situation der Forschung mit menschlichen Embryonen stellt sich in den islamischen Staaten Nordafrikas, des Nahen und Mittleren Ostens unterschiedlich dar. Obwohl in den meisten der Staaten der Region der Umgang mit Embryonen in gewisser Weise durch die jeweiligen Rechtstexte zur Reproduktionsmedizin geregelt ist, ist die Forschung mit menschlichen Embryonen nicht gesetzlich reguliert. In den Verordnungen, Beschlüssen, Gesetzen und Gesetzentwürfen wird durchgängig den Forderungen islamischer Rechtsgelehrter Rechnung getragen, dass medizinisch assistierte Reproduktion nur im Rahmen einer gültigen Ehe angewendet und Leihmutterschaft, Samen-, Eizell- und Embryospende untersagt werde. Dadurch wird das islamische Prinzip der Erhaltung legitimer Abstammung (nasal) berücksichtigt. In dem Newsletterbeitrag wird der rechtliche Rahmen der Reproduktionsmedizin und der Embryonenforschung in ausgewählten Staaten schlaglichtartig vorgestellt. icon ex