Im Erscheinen
6. March 2012
Fischer, Nils: Islamische Positionen zum pränatalen Leben. Freiburg, München: Alber, 2012 (Ethik in den Biowissenschaften – Sachstandsberichte des DRZE, 14).
Inhalt: Der vorliegende Band behandelt das Thema des vorgeburtlichen menschlichen Lebens im Islam in seinen historischen, systematischen und aktuellen Aspekten. Ausgehend von den religiösen Quellen werden klassische islamische Positionen und ihre naturphilosophischen Grundlagen dargestellt. Nachfolgend werden Antworten zeitgenössischer islamischer Rechtsgelehrter auf die Herausforderung durch die Reproduktionsmedizin und Lebenswissenschaften erschlossen. Schließlich wird die Rechtslage in ausgewählten islamischen Staaten vor dem Hintergrund der Kultur und Geschichte des Nahen und Mittleren Ostens beschrieben. Die besprochen Einzelthemen sind u. a. Schwangerschaftsabbruch, Empfängnisverhütung, Bevölkerungsplanung, In-vitro-Fertilisation und Embryonenforschung. Der Sachstandsbericht umfasst zusätzlich Erläuterungen zum Wissenschaftsverständnis und zur Terminologie im islamischen Diskurs sowie ein Glossar. Die verschiedenen Positionen des islamischen Rechts, islamischer Gelehrter und Organisationen sind in Übersichtsgraphiken dargestellt.
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Frisch im Netz
29. February 2012
Rose, Christina / Fischer, Nils: „Managing cultural diversity in medical care.“ In: International Federation of Automatic Control (IFAC) (Hg.): 18th IFAC World Congress, August 28–September 2, 2011, Milan. 18 Bde. Red Hook, NY : Curran, 2011: Bd. 4, 4028–4033.
Inhalt: Durch die Globalisierung ist ein Migrationsprozess in Gang gesetzt, der weltweit und besonders in den so genannten westlichen Staaten ein zunehmendes Maß an kultureller Diversität bewirkt. Dies zeigt sich in zunehmendem Maß in der gesamten Gesellschaft und in besonderer Weise in der Medizin und der Pflege, weil dort ein hohes Maß an interkulturellem Verständnis im Umgang mit dem Patienten erforderlich ist. Denn ein guter Dialog zwischen Arzt und Patient trägt nicht nur zu einem besseren gegenseitigen Verständnis sondern unter Umständen zu einer besseren Diagnose und zu einer besseren Mitwirkung des Patienten bei. Dem Beitrag liegt das methodologisch-hermeneutische Konzept der interkulturellen Philosophie zugrunde, von dessen Standpunkt aus zum Beispiel eine Maschine keine adäquate Versorgung von Patienten übernehmen und den Menschen nicht vollständig ersetzten kann, da die emotionale, soziale und psychologische Komponente im Heilprozess und der Gesundung verloren geht. Ein konstruktiver interdisziplinärer Diskurs zwischen Philosophie, Medizinethik und Ingenieurswissenschaften über den Einsatz komplexer Technologien in der Medizin und die maschinenunterstützte Pflege zeigt, dass ein vom ethischen Gesichtspunkt angemessener Umgang mit Patienten nicht vollständig durch Maschinen übernommen werden kann und Vorgehensweisen für die Bewältigung interkultureller Situationen erarbeitet werden müssen. HTML Link (extern)
Druckfrisch
3. April 2010
Fischer, Nils: „Die afghanische Weltraummission. Islam in outer space, Teil II.“ INAMO 16 (2010) 61: 68–69.
Inhalt: Vor 25 Jahren flog der erste Muslim ins Weltall, seither haben eine Reihe von muslimischen Astronauten aus verschiedenen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens diese Reise unternommen. Unter ihnen war eine Frau, ein saudi-arabischer Prinz, ein syrischer Oberst und auch der Afghane Abdulahad Momand, dessen Weltraumfahrt als eine symbolische Friedensmission nach dem sowjetisch-afghanischen Krieg gedacht war. HTML Link (extern)